In der Jahreshauptversammlung des Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V. (AAI) hat der Vorstand auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurückgeblickt und ein positives Resümee für 2019 gezogen. Zudem informierte der Vorstand über die Nachbesetzung des durch Anne Marschners Weggang aus Braunschweig vakant gewordenen Sitzes im Vorstand. Neues Vorstandsmitglied ist Katrin Brangs, Centermanagerin der Schloss-Arkaden.

Vergangenes Jahr haben den ehrenamtlichen Verein mit rund 200 Mitgliedern zahlreiche Themen beschäftigt, die auch in diesem Jahr weiterverfolgt werden. Mit der Umgestaltung des Hagenmarktes steht eine Veränderung an einem zentralen Platz der Braunschweiger Innenstadt bevor. Als Verkehrsknotenpunkt spielt er eine wichtige Rolle für die Erreichbarkeit der Innenstadt, während er als Eingangstor die Attraktivität der Innenstadt repräsentiert. Dementsprechend engagiert sich der AAI von Beginn an und setzt sich für einen ganzheitlichen Verkehrsraum sowie eine grüne und einheitliche Gestaltung des Platzes ein.

Große Veränderungen sind auch für die Burgpassage geplant. Das komplexe Vorhaben sei für Vorstandsvorsitzenden Olaf Jaeschke eine Schlüsselinvestition für die Zukunft der Braunschweiger Innenstadt. Hier könne man einen einzigarten Impuls für die Innenstadt geben, sodass er zur einer konstruktiven und ganzheitlichen Betrachtung des Vorhabens mahnte. Einen Eigentümer zu haben, der selbstfinanziert und in enger Abstimmung mit der Stadt eine hochwertige städtebauliche Konzeption umsetzen möchte, sei ein Glück und unterstützenswert. Wie erfolgsversprechend die Weiterentwicklungen in der Innenstadt seien, habe sich Jaeschke zufolge, gerade erst erneut in der nordwestlichen Innenstadt gezeigt. Mit der Umgestaltung des City-Points zum Konrad-Koch-Quartier und der Eröffnung verschiedener Gastronomien in der Neuen Straße habe der Bereich eine spürbare Belebung erfahren. Gespannt blickt der AAI auch auf die Entwicklungen im Langerfeldt-Ensemble. Die BLSK ist bereits wieder eingezogen in das kernsanierte und umgebaute Gebäude aus dem 19. Jahrhundert und seit November erweitert das MONO dort die gastronomische Vielfalt in der Innenstadt. Jetzt steht noch der Einzug von Summersby bevor.

Zudem beschäftigt sich der AAI mit der Gestaltung von Werbeanlagen. Die Stadtverwaltung erarbeitet derzeit eine Örtliche Bauvorschrift, um die Werbemöglichkeit im Innenstadtbereich für Gewerbetreibende zu regeln und hat den AAI in die Überlegungen eingebunden. Dies sei Jaschke zufolge nicht nur ein deutliches Signal für die Bedeutung des AAI als Interessensvertretung, sondern auch ein erneuter Beweis für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt Braunschweig.

Ein Erfolg war 2019 auch das neue Veranstaltungsformat AAI-Speed-Dating. Nachdem die Veranstaltung im Oktober erstmals stattgefunden hat und zahlreiche Mitglieder die Gelegenheit genutzt haben, einander kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen, ist für 2020 eine Wiederholung geplant.

Fotos: Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig / Philipp Ziebart